Buchungsplattform: selbst bauen, kaufen oder bauen lassen?
SaaS ist schnell, aber starr. Eigenbau ist flexibel, aber teuer und langsam. Es gibt einen dritten Weg — und wann er sich lohnt.
Wer eine zweiseitige Plattform mit Buchung und Bezahlung braucht, steht vor drei Optionen. Jede hat ihren Platz — die teure Überraschung kommt meist dann, wenn echte Zahlungen, Auszahlungen und Rollen ins Spiel kommen.
1. Fertige SaaS / Baukasten
Schnell und günstig im Start — aber begrenzt anpassbar, monatliche Abhängigkeit, und bei Marktplatz-Logik (Anbieter-Auszahlungen, Gebühren-Split) oft am Limit. Gut zum Validieren, selten als Endzustand.
2. Eigenbau von null
Maximale Flexibilität, aber langsam und teuer. Für die meisten Service-Geschäfte überdimensioniert, solange Product-Market-Fit nicht klar ist.
3. Der dritte Weg: schnelles Custom auf Fundament
Ein wiederverwendbares Plattform-Fundament liefert die erprobten Bausteine — Auth/Rollen, Buchungs-Engine, Stripe Connect, Dashboards — die zu deinem eigenen Produkt kombiniert werden. Eine Plattform, die dir gehört, in Wochen statt Monaten.
Wann was?
- Nur testen, kein Budget: SaaS/Baukasten.
- Eigenes Asset mit echten Payments/Payouts, schnell live: Custom auf Fundament.
- Hochspezifisch, großes Budget, eigenes Team: Eigenbau.
Häufige Fragen
Gehört mir die Plattform?+
Ja — volles Nutzungsrecht an deinem Produkt. Das wiederverwendbare Fundament bleibt beim Studio.
Echte Auszahlungen an Anbieter?+
Ja, via Stripe Connect inkl. Plattform-Gebühr und Rechnungen — live im Einsatz bei LearnSmart.
Wie lange dauert ein MVP?+
Auf dem Fundament typischerweise 3–5 Wochen für einen Starter-Marktplatz.